Ziele

Wir wollen einen geschützten Raum schaffen, in dem die erkrankten Kinder, Eltern und Geschwisterkinder unbeschwert Zeit finden zum Lachen, Ausruhen, Toben, Spielen, Träumen und Kuscheln. Einen Raum, in dem die Eltern ihre eigenen „Akkus“ wieder aufladen können. Sei es nur dadurch, wieder einmal ausschlafen zu können. Aber auch einen Raum, in dem sich alle Familienangehörigen mit der Erkrankung, dem Verlauf der Erkrankung, dem Versterben und den damit einhergehenden Emotionen wie Angst, Wut und Trauer unter der individuellen Begleitung durch psychosoziale Fachkräfte auseinandersetzen können. Die Wünsche und Bedürfnisse der lebensverkürzend erkrankten Kinder und Jugendlichen und ihrer Zugehörigen stehen dabei im Zentrum unseres Handelns im Mein Kinderhospiz.

Die erkrankten Kinder und Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, in diesem geschützten Raum neue Impulse durch ein breites Angebot an Therapiemöglichkeiten zu erfahren. Ihre Fähigkeiten werden durch eine professionelle Betreuung und Pflege gefördert und unterstützt. Auch neue Freunde und Freundinnen können in diesem Raum gefunden werden. Dies gilt im gleichen Sinne für die Geschwisterkinder. 

Im Mein Kinderhospiz bekommen die Geschwisterkinder die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihren Eltern zu verbringen. Individuelle Angebote aus den Bereichen der Erlebnispädagogik können die Kinder nutzen, um eine unbeschwerte Zeit im Mein Kinderhospiz zu verbringen. Aber auch die
seelsorgerische und psychologische Betreuung der Kinder wird durch ausgebildete Fachkräfte gewährleistet.

Durch die Entlastung der Eltern und die Möglichkeit, den Energiespeicher wieder aufzuladen, wird die Resilienz der Eltern verbessert. Damit verbessert sich auch die Pflegequalität durch die Eltern zu Hause. 

Ein weiteres Ziel ist die Förderung des Austausches der betroffenen Eltern und Geschwisterkinder untereinander sowie der Aufbau von Netzwerken mit Gleichbetroffenen.