Der Plan für das MEIN KINDERHOSPIZ FRANKFURT

Bezüglich der räumlichen Ausgestaltung richtet sich die Bruttofläche des Mein Kinderhospiz Frankfurt grundsätzlich nach den in der Rahmenvereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband und verschiedenen Kinderhospizdiensten (inkl. des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V.) vom 31. i.d.F. vom 18.11.2024 aufgeführten Orientierungsgrößen. Demnach beträgt der zuschussfähige Bedarf in Bezug auf die räumliche Größe (Bruttofläche) eines stationären Kinderhospizes mit acht Plätzen 1.250 qm. Da wir ein Hospiz mit 10 Plätzen planen und sich diese Orientierungsgröße in der Praxis als nicht ausreichend erwiesen hat, wird für das Mein Kinderhospiz Frankfurt mit einer Bruttofläche von insgesamt ca. 1.700 qm kalkuliert. Diese Fläche verteilt sich bei zehn Gästezimmern (Pflegezimmern) für betroffene Kinder und Jugendliche (davon sind zwei Zimmer hinsichtlich Größe und Einrichtung so gestaltet, dass die Bedürfnisse von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen abgedeckt werden können) auf die verschiedenen Bereiche im Hospiz.

Die technische Gebäudeausstattung kann einfach sein. Die Anforderungen an die Gebäudeausstattung gelten der Robustheit der Flächen und technischen Einrichtung. Eine gehobene Ausstattung ist eher hinderlich.

Für den Wohnbereich ist uns wichtig, dass eine ausreichende räumliche Trennung der Einzelzimmer für die erkrankten Kinder und Jugendlichen (Gästezimmer) von den Zimmern für die Eltern und Geschwisterkinder (Familienzimmer) erfolgt (vorzugsweise in unterschiedlichen Etagen), weil durch die räumliche Trennung eine gute Erholung der Eltern und Geschwisterkinder besser gewährleistet werden kann. Sie sollen sich in der Zeit des Aufenthaltes im Mein Kinderhospiz Frankfurt, vor allem auch in den Nächten, nicht um die Pflege ihres erkrankten Kindes kümmern müssen. Zwei kleinere Elternzimmer mit einer Verbindungstür zum Gästezimmer (Pflegezimmer) werden eingeplant, um die dauerhafte Nähe der Eltern zu den Kindern während des Aufenthaltes zu ermöglichen. Das erleichtert erfahrungsgemäß das Eingewöhnen in die Situation und hilft in Krisenzeiten.

Eltern wollen abends draußen zusammensitzen, grillen, die Geschwisterkinder auf einem Spielplatz spielen. Dementsprechend sollen die Außenflächen gestaltet sein. Eine Dachterrasse wird, wenn möglich, optional mit geplant. Der Spielplatz soll ein integrativer Spielplatz sein, damit neben den Geschwisterkindern auch die erkrankten Kinder auf diesem Spielplatz spielen können.

Die gesamte Inneneinrichtung wird durch das Mein Kinderhospiz Frankfurt finanziert.